Soundtrack

Auf dieser Seite findest du die Geschichte(n) hinter LAUFMOMENTE | Der Soundtrack.

Die Podcast-Gäste wählen einen Titel, der persönlich mit dem Laufen verbunden ist – als Erinnerung an einen besonderen Lauf, einen Menschen, eine Lebensphase oder einen Moment, der geblieben ist. Dazu erzählt jeder Gast die Geschichte hinter seiner Auswahl.

So entsteht eine ganz persönliche musikalische Sammlung der Menschen, die bei LAUFMOMENTE zu Gast waren. Die Liste wächst mit jeder neuen Podcast-Folge und wird damit zu einer Art musikalischen Chronik von LAUFMOMENTE.

Hören kannst du den kompletten Soundtrack auf Spotify, Apple Music und YouTube.

Auf den Titel oder das Pluszeichen klicken – und die persönliche Geschichte erfahren.

Ich laufe tatsächlich meistens ohne Musik und bin total happy damit, einfach in Ruhe mit mir und meinen Gedanken zu sein.

Trotzdem kommt mir sofort ein Song in den Kopf: «Everybody’s Changing» von Keane. Der entwickelte sich beim Eiger 250 zum persönlichen Ohrwurm – und wenn der einmal drin ist, dann ist er drin. Der Song hat mich irgendwie durch den Lauf begleitet.

Im Anschluss hatten wir in Hamburg eine Präsentation mit Film über unsere Eiger-Teilnahme – und dafür ebenfalls «Everybody’s Changing» verwendet. Dadurch ist der Song für mich ganz eng mit dem Eiger 250 und mit dem Laufen verbunden.

Dieses Lied wurde beim Transalpine Run, kurz TAR, vom ersten Tag an immer vor dem Start der Etappe gespielt. Das war eine unfassbar tolle Tradition. 

Manchmal war es wirklich ein «Highway to Hell» – manchmal wirklich die Hölle. Aber es ist immer toll, wenn man wieder lebendig aus dieser Hölle herauskommt.

Für mich war der Song von AC/DC immer eine grosse Motivation: Der TAR war die geilste Woche des Jahres.

Musik gehört für mich ganz selbstverständlich zum Laufen. Ich laufe sehr oft mit Musik, weil sie mir sehr gute Momente, ein sehr gutes Gefühl gibt. Einen einzigen Song, den ich grundsätzlich mit dem Laufen verbinde, gibt es allerdings nicht.

Ich bin ein «Grunge-Kind» – Nirvana, Soundgarden und natürlich Pearl Jam gehören zu meiner musikalischen Jugend. Deshalb war mein erster Gedanke auch nicht ein einzelner Song, sondern das komplette Album «Ten» von Pearl Jam. Für mich funktioniert dort eigentlich jeder Titel. Das Album taucht deshalb auch heute noch regelmässig ganz weit oben in meinem Jahresrückblick bei Spotify auf.

Für den LAUFMOMENTE-Soundtrack musste es dann doch ein einzelner Titel sein – ich habe mich für «Alive» entschieden.

Für mich muss es einfach ein Song über den Backyard Ultra sein – «The Backyarder» passt deshalb perfekt. Der Song bringt für mich etwas von den Emotionen dieses Formats auf den Punkt: das gemeinsame Loslaufen, die Spannung vor der nächsten Runde, das Weiterkämpfen und natürlich auch die besondere Gemeinschaft, die rund um einen Backyard entsteht.

Ich höre eigentlich sehr unterschiedliche Musik – von AC/DC über klassische Musik bis hin zu grossen Orchestern. Aber wenn ich über meinen Laufmoment und meine Leidenschaft für den Backyard Ultra nachdenke, dann wollte ich keinen beliebigen Lieblingssong auswählen. Ich wollte einen Titel, der zu meiner Geschichte passt.

Und bei einem Gespräch über Backyards wäre es für mich fast schon falsch gewesen, keinen Backyard-Song mitzubringen.

«Krieger» von den Fantastischen Vier ist für mich – wie generell Musik – eine Geheimwaffe, wenn es mir beim Laufen schlecht geht und ich einen Kick brauche. Der Song erinnert mich daran, dass ich selber ein Krieger bin – damit identifiziere ich mich.

Das Lied bringt mich wieder komplett in den Flow und in die Besinnung im Hier und Jetzt. Wenn ich an mir zweifle, hilft mir der Beat, diese Gedanken wegzuwischen und wieder meine innere Ruhe und meine innere Kraft zu finden.

Auch bei Intervall-Trainings-Einheiten, wenn ich Motivationsprobleme habe nutze ich diesen Song. «Krieger» in der Live-Version hilft mir, wieder zurückzufinden..

«Free Bird» von Lynyrd Skynyrd ist für mich weit mehr als nur ein grossartiger Classic-Rock-Song, er ist der Soundtrack zu meinem Leben und meiner Freiheit.

Offiziell beschreibt das Lied ja das tiefe Streben nach Freiheit und wie schwer es ist, Beziehungen aufrechtzuerhalten, wenn man konsequent seinen eigenen Weg gehen muss. Und genau dieses Gefühl von ungebundener Freiheit erlebe ich jeden Morgen aufs Neue.

Wenn ich im Skigebiet von Elm auf meine Skitouren-Trainings aufbreche, fühle ich mich wie dieser freie Vogel. Ich bin unterwegs, noch bevor der Tag überhaupt richtig erwacht. In dieser absoluten Stille, weit weg von der Hektik des bevorstehenden Geschäftsalltags, kann ich meine Gedanken sortieren und einfach durchatmen.

Aber das Lied hat für mich noch eine viel tiefere, emotionalere Bedeutung: In der morgendlichen Dämmerung, allein auf dem Berg, spüre ich eine ganz besondere Verbindung. Ich fühle mich dort oben meinem kleinen Bruder ganz nahe, der leider tödlich verunfallt ist.

In diesen Momenten fliessen die Musik von «Free Bird», die raue Natur von Elm und meine eigenen Emotionen komplett ineinander. Wenn am Ende des Songs das epische Gitarrensolo einsetzt, spiegelt das genau meine Gefühlslage wider: Es ist ein Moment von purem Loslassen, von Schmerz, aber vor allem von unendlicher Freiheit. Deshalb ist dieser Song mein absoluter Lieblingssong.

Was ich an «Victory Lap» so liebe, ist vor allem dieses Gefühl von Vorwärtsbewegung. Der Song gibt mir nicht das Gefühl von «Ich bin angekommen», sondern eher: «Ich bin unterwegs – und jetzt geht’s erst richtig los.»

Und genau das beschreibt eigentlich ziemlich gut, wo ich gerade in meinem Leben stehe. Halbmarathon, Marathon, Ultra, Ironman – sobald ich ein Ziel erreicht habe, entsteht in meinem Kopf schon das nächste. Nicht, weil mir das Erreichte nicht reicht, sondern weil ich wissen will, was noch in mir steckt.

Dazu kommt diese Mischung aus Euphorie, Druck und Selbstbewusstsein. Der Song hat eine unglaubliche Energie, ohne sich wie ein typischer Motivationssong anzufühlen. Für mich ist das fast wie ein Film: Kopfhörer rein, loslaufen, die Welt um mich herum ausblenden und einfach machen.

Und dann ist da natürlich dieser Titel: «Victory Lap» – die Ehrenrunde nach einem Erfolg.

Nur fühlt sich diese Ehrenrunde für mich anders an. Eher wie: «Ja, ich darf stolz auf das sein, was ich geschafft habe. Ich drehe meine Ehrenrunde – aber ich bin noch lange nicht fertig.»

Vielleicht liebe ich diesen Song genau deshalb so sehr.

Ich höre «Legger deg bak» viel vor Wettkämpfen, weil der Song einerseits beruhigt – andererseits für den nötigen Fokus sorgt.

Eigentlich höre ich während dem Laufen nie Musik – und die Läufe mit Musik begrenzen sich auf wenige Intervalle auf dem Laufband.

Mein Lieblingslied beim Laufen auf den Trails in den Bergen ist die Natur. Ich laufe deshalb immer ohne Musik – und benötige auch keinen speziellen Song, um mich zu motivieren: «I just love running.» Allerdings kommt bei meinem Running-Content auf Instagram immer Sia zum Zug – mit meinem Motto: «I’m unstoppable.»

«Head & Heart» hat den perfekten Beat im Refrain. Einfach in den Beat gehen. Den Schmerz in der Muskulatur nicht wegschieben, sondern wahrnehmen – und dann denken: «Fuck the pain!» 😅

Was ist mein Song? Gar keine leichte Frage. Aber in das sagenumwobene «Runners High» kam ich stets mit diesem Song.

Für mich ist das ohne Zweifel «Can’t hold us» von Macklemore & Ryan Lewis. Einerseits wegen des Beats, der einen total vorantreibt – aber auch aufgrund des Textes, vor allem im Refrain:

Tonight is the night, we’ll fight ‚til it’s over
So we put our hands up
Like the ceiling can’t hold us

Ich liebe den Satz «like the ceiling can’t hold us» – das ist für mich genau das Gefühl, die eigenen Grenzen zu überwinden und einfach weiterzugehen.

Dieser Song hat für mich alles, was ein Ultra hat. Er startet mit einer ruhigen Intensität, baut sich auf, wird laut, wird leise, wird nochmals lauter – und hört nicht auf, sich zu verändern. Genau das passiert auf einem Ultra. Du startest kontrolliert, dann kommt die Power, dann das Tief, dann findest du nochmal eine Energie, von der du nicht wusstest, dass sie da ist.

«Again» hat Power, Ausdauer, Vielseitigkeit und Veränderung. Alles in einem Track. Und genau darum geht es bei langen Läufen: Sich immer wieder neu finden, auch wenn sich alles verändert – und trotzdem weitermachen. Again and again.

Ich höre nicht so viel Musik beim Laufen, aber «Toxicity» hat mich beim «Spine Race» vor ein paar Jahren in Dauerschlaufe so richtig gepusht. Und zumindest für einen Nachmittag waren Müdigkeit und Kälte der vergangenen Tage ausgeblendet.

Heute höre dieses Lied immer noch sehr gerne, da mich meine Frau in Berlin zu einem Konzert von System Of A Down überrascht hat – und die Band zudem Anfang Juli nach einer sehr langen Europa-Pause in Düsseldorf zu Gast waren. Und sie sind immer noch sehr gut …

Zu diesem Song habe ich schon so viele Warm-ups mit Laufgruppen gemacht, dass er Jahr für Jahr die Nummer 1 auf meiner Streaming-Jahreshitliste ist.

Ob Hampelmann oder Hampelfrau – oder für die ganz Geübten, die Kombination von beidem (unten/oben im Wechsel): Dieser Song löst immer Freude aus. Danach sind die Gelenke warm und man kann mit einem Lachen auf den Lippen loslaufen.

«Experience» von Ludovico Einaudi ist für mich mehr als nur ein Lied, es steht für meinen Weg als Läufer.

Dieses Lied verbinde ich unter anderem mit dem Start des UTMB in Chamonix. Dort zu stehen, war über viele Jahre mein grosser Traum. Hinter diesem einen Moment lagen unzählige Trainingsstunden, viele Kilometer, Höhen und Tiefen und ein langer Weg, bis man überhaupt an dieser Startlinie stehen kann.

«Experience» beginnt ruhig und entwickelt immer mehr Kraft und Intensität, genau so fühlt sich für mich ein Ultratrail an. Am Start ist diese Stille, gleichzeitig aber eine unglaubliche Spannung. Man weiss, dass in wenigen Augenblicken eine lange Reise beginnt – aber niemand weiss, was die kommenden Stunden bringen werden. Läufer zittern, weinen und es war für mich eine Art Nullpunkt. Alles, was vorher war, hat mich dahin gebracht – und alles, was vor mir lag, begann damals an diesem Start. Ich in Chamonix, das bekannt blaue Tor mir.

«What I‘ve Done» von Linkin Park hatte ich seit zwei Jahren für mein Finale in Istanbul festgelegt – und ist er auch auf dem Social-Media-Beitrag zu hören, den wir vom Ziel gepostet hatten.

Der Satz «What I‘ve Done» ist für mich passend, weil es sich surreal angefühlt hatte, den 3000-Kilometer-Ultra bewältigt zu haben. Und es war gleichzeitig genau so wie in meiner Vorstellung, wie vor zwei Jahren.

«No Limits» verbinde ich vor allem mit dem Gedanken, sich nicht zu früh selbst Grenzen zu setzen. Gerade im Ausdauersport gibt es viele Momente, in denen man an seine Grenze kommt und sich fragt, was noch möglich ist.

Der Song – wie auch «Unstoppable» von Sia, der ebenfalls auf der Playlist vertreten ist – erinnert mich daran, dass oft mehr möglich ist, als man im ersten Moment denkt. Und daran, dass es sich lohnt, dranzubleiben.

Ich verbinde meine beiden Songs mit meiner Teilnahme am New York Marathon. Die Bedeutung von «Dog Days Are Over» von Florence + The Machine passt einfach im übertragenen Sinne so sehr zu meiner Geschichte …

Ich verbinde meine beiden Songs mit meiner Teilnahme am New York Marathon. «Born This Way» von Lady Gaga lief an einem der der stimmungsvollsten Momente während des Laufs – irgendwo in Queens. Das war einfach gigantisch und bleibt mir immer im Herzen. 

Ich geniesse es, mich tatsächlich frei zu laufen respektive wandern. Gerade ganz aktuell habe ich nach einer längeren Pause eine Ausgeglichenheit nach einer gefinishten 100km-Wanderung verspürt, wie ich sie über Monate vermisst habe.

Es geht nicht nur um den Körper, auch der Geist bewegt sich – und wenn du dich treiben lässt und Glück hast, verstehst du nach deiner persönlichen Wanderung oder deinem Run ganz genau, was ich meine 😉

Kernbotschaft des Liedes ist, ein unvergessliches Leben zu führen und sich keine Chance entgehen zu lassen, damit die Erinnerungen («die Nächte») ewig weiterleben.

Ich bin mit dem Techno der frühen 1990er-Jahre gross geworden. 1994 war ich an der ersten Street Parade – Techno war und ist mein Ding, ich liebe die Musik immer noch! The Prodigy stand für Energie und Bewegung – und sie waren Teil dieser Rave-Bewegung.

Heute finde ich genau dieses Gefühl beim Ultralaufen wieder: Wenn die Beine schwer werden, die Nacht beginnt und der Kopf aussteigen will, muss ich mein eigenes Feuer entfachen. Ich bin nicht immer der Schnellste, aber ich starte immer wieder neu. 

Wüste Gobi. Juni 2025. Etappe 3 ist beendet. Ich bin im Camp. Rund 160 Kilometer in den Beinen, das Gewitter ist vorbei. Die Wüste verlangt und alles ab.

Ich bewege mich abseits aller Zelte zwischen Dünen und Camp. Man könnte sagen, ich gehe spazieren, vertrete mir die Beine. Umgeben von ohrenbetäubender Stille der Wüste, entscheide ich mich für Sound in meinem Ohren.

Ich heile: von den körperlichen Strapazen aus der Wüste, von den geistigen Überforderungen aus der zivilisierten Welt. Die Wüste ist ein Ort einfacher Entscheidungen …

Warum «Viva La Vida» von Coldplay? In meinen ersten Jahren als Ultraläufer habe ich dieses Video entdeckt – und es hat mich immer wieder ungeheuerlich inspiriert. Ich weiss nicht wirklich warum, denn es ist kein Top-Video. Aber eben …

Ich laufe, weil ich meinen Kindern unter anderem vorleben möchte, dass man auch als Mama Ziele, auch grosse Ziele, haben darf – und etwas erreichen kann.

Bewegung tut dem Körper einfach so gut, so dass ich viel ausgeglichener bin. Laufen ist die einfachste Sache der Welt. Ich kann wahnsinnig gut abschalten aus dem Alltag.

Meine Gründe sind ganz banal: Es macht mir Spass und es tut mir gut. Und genau hier wären wir dann bei der Musik: Ich hör gerne Musik, die fröhlich ist.

Bei meinem Song muss ich gar nicht lange überlegen: «Eye Of The Tiger» von Survivor. Ja, der Rocky-Song. Vielleicht ein Klassiker und fast schon ein bisschen Klischee, aber für mich gehört er einfach zum Laufen.

Der Song steht für mich für genau das, was ich am Laufen und Streaken liebe: dranbleiben, kämpfen, den Fokus behalten und weitermachen, auch wenn es mal nicht einfach läuft.

«Eye of the Tiger »schafft es bei mir auch nach all den Jahren noch immer, diesen Schalter umzulegen. 

Der Titel, der mir beim Wandern immer sofort in den Sinn kommt, ist «Für diesen Moment» von Alexander Eder.

Ich glaube viele, so auch ich, haben über einiges an Zeit Veränderungen erlebt im Sport, in der Community, in der eigenen Familie, im eigenen Herz und Kopf. Dieser Titel spiegelt so viele Schmerzen, Rückschläge und Kämpfe wider.

Viele Bilder laufen beim Hören in meinem Kopf im Zeitraffer durch und machen mich stolz, wo ich heute stehe. Trotz aller Widrigkeiten bin ich meinen Weg gegangen. Nicht nur im Sport, sondern auch gänzlich im Leben.

Queen steht bei mir ganz oben im Ranking. Einen einzigen Lieblingssong habe ich zwar nicht, aber der Klassiker «Don’t Stop Me Now» spiegelt meine Motivation und die pure Freude am ständigen Vorwärtskommen perfekt wider.

In dem Song geht es darum, Spass zu haben, eine gute Zeit zu erleben und niemals aufzuhören. Bis hin zum Gefühl, völlig die Kontrolle zu verlieren. Genau diese unbändige Energie passt zu meinen Ultraläufen.

Meine Ultra-Running-Playlist mit einer Laufzeit von über 15 Stunden lässt sich nicht so einfach auf einen einzelnen Song reduzieren, aber ich gebe mein Bestes …

Für die LAUFMOMENTE-Playlist steuere ich gerne den Song «ich jogge» von Haller bei. Weshalb? Weil ich einfach immer gute Laune bekomme, wenn ich ihn höre – egal ob bei km 10 oder bei km 80. Der Song hat die Fähigkeit, mich für mindestens 2:07 Minuten (Dauer des Songs) aus dem grössten Tief zu holen oder aber dazu anzutreiben, in einem Hoch noch etwas mehr Gas zu geben.

«Conquest of Paradise» berührt mein Läuferherz im Innersten. Dieser Song hat für mich eine ganz besondere und tiefe Bedeutung: Er lief jahrelang traditionsgemäss kurz vor dem Startschuss des «Swissalpine Marathons» (dem heutigen «Davos X-Trail») – und genau dieser Lauf war einst das Debüt meiner gesamten Laufkarriere. Bis heute ist das Event für mich eine absolute Herzensangelegenheit.

Jedes Mal, wenn die ersten majestätischen Klänge von «Conquest of Paradise» ertönen, läuft mir sofort eine Hühnerhaut über den Rücken. Augenblicklich zieht es mich gedanklich hinauf auf die Trails, mitten hinein in die Natur und die faszinierende Bergwelt. Es ist der Sound von Vorfreude, Entschlossenheit und unvergesslichen Momenten auf dem Weg zum Gipfel.

Obwohl ich lieber auf Trails statt Asphalt laufe, trägt mein Song ironischerweise den Titel «Streets». Er handelt von innerem und äusserem Widerstand – und motiviert, «es» trotzdem zu tun. Gemeinsam stark, aber gleichzeitig eben auch den eigenen Weg gehen.

Und das alles musikalisch getragen von einer melodiösen und gesanglichen Wucht, die zum «Runners High» führen kann: «Where do we go when the streets are calling? How do we know when we each stop falling?»


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