Manche Läufe beginnen nicht mit einem Schritt, sondern mit einer Idee. Bei Jakob Herrmann war es genau so. Aufgewachsen im Wallis, später ausgewandert in die USA, entdeckte er dort nicht nur das Ultralaufen für sich, sondern auch die Welt hinter den Kulissen grosser Rennen. Aus dieser Kombination entstand 2017 der «Swiss Alps 100» – ein Trailrun, der heute Läuferinnen und Läufer aus über 50 Ländern in die Aletschregion zieht.
Was als kleines Projekt mit 50 Teilnehmenden begann, entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Trailrunning-Events der Schweiz. Doch für Jakob steht nicht Wachstum um jeden Preis im Vordergrund. Im Gegenteil: Die Essenz des Ultralaufens – Gemeinschaft, Nähe und Authentizität – soll erhalten bleiben. Statt Massenabfertigung setzt er bewusst auf Limitierung, persönliche Nähe und den direkten Austausch mit den Teilnehmenden.
Im Podcast wird deutlich, dass es ihm nicht nur um den Event geht, sondern um das, was Ultralaufen ausmacht. Der Walliser spricht über seine eigene Laufkarriere, über die Faszination langer Distanzen und darüber, warum diese Sportart weit mehr ist als Leistung. Es geht um Begegnungen, um Zeit für sich selbst – und um die Möglichkeit, für ein paar Stunden alles andere auszublenden. Ein Gespräch über Vision, Leidenschaft und die Frage, warum Menschen immer wieder bereit sind, weit über ihre Grenzen hinauszugehen.
Die ganze Episode mit Jakob Herrmann hörst du jetzt im Podcast Laufmomente.
Kapitel
00:00 Vom Ultra-Läufer zum Ultra-Veranstalter
02:45 Die Entstehung und die Magie des Swiss Alps 100
07:07 Die Essenz des Ultralaufens bewahren
11:57 Qualifikation für Ultra-Kultläufe
17:24 Die Herausforderungen des Swiss Alps 100
21:07 Der Ultraläufer Jakob Herrmann
25:10 Eindrücklichste Laufmomente
29:22 Entwicklung des Swiss Alps 100
30:56 Besondere Pläne für das Jubiläum 2027
35:40 Zukunftsausblick für den Swiss Alps 100










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