Blau gegen den Runner’s Blues

«Hallo erstmal!» Nicht erschrecken. Ein Laufblog ohne Lauferlebnisse – das funktioniert irgendwie nicht. Deshalb auch die Funkstille. Wochenlang.

Dann kommt die Farbe Blau ins Spiel. Zunächst in Form von zwei Paar neuen Laufschuhen: Asics GT-3000 und Mizuno Wave Inspire. Mehr Stütze für die lädierte Muskulatur rund um den Piriformis. Testen kann ich diese genau je einmal: 29 respektive 46 Minuten. Zu einem dritten Training kommt es nicht – ein Ikea-Möbel steht im Weg.

Der Metallfuss des schwedischen Möbelriesen ist eindeutig stärker (Reminder an mich: keine Witze mehr über minderwertiges Material) – K.O. gehe ich zwar nicht, aber es ist für die Wikinger ein deutlicher Sieg nach Punkten. Ein Anpralltrauma (vulgo: Knochenbruch) im kleinen Zeh, rechts, in der Verlängerung des lädierten Piriformis. Und er wird blau. Das Verdikt der Kampfrichterin im weissen Kittel: mindestens weitere vier bis sechs Wochen Laufpause.

Als Trostpreis für den Verlierer des morgendlichen Duells gibt’s immerhin eine Rolle Tapeverband und eine Stütz-Einlagesohle aus – tadaaa! – Carbon. Hat nicht jede(r), aber der Zermatt-Marathon 2015 ist damit definitiv gestorben.

Ein Blogbeitrag im Liegen – das ist Neuland. Und irgendwie kann in dieser buchstäblich misslichen Lage für den Moment die Farbe Blau am und auf dem rechten Fuss («Brrrr!») nur bedingt über den neuerlichen Rückschlag hinwegtrösten.

coldpack


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8 responses to “Blau gegen den Runner’s Blues”

  1. Avatar von chriba76

    Oh Mist! Gute Besserung!

    1. Avatar von Vloggy Strohm
      Vloggy Strohm

      Danke Dir!

  2. Avatar von Corry

    schöner sch….! Gute und schnelle Besserung!

    1. Avatar von Vloggy Strohm
      Vloggy Strohm

      Vielen Dank. Ja, erneut ist Geduld gefragt …

  3. […] 13. März 2015 unter Material // Blau gegen den Runner’s Blues […]

  4. […] ergeht es der Zehenfraktur in den klickpedalfixierten […]

  5. […] wird der rechte Kleinstzeh rund vier Wochen nach dem Ikea-Elchtest (mit mir als «Crash Test Dummy» in der Hauptrolle) ein zweites Mal unter den Röntgenapparat […]

  6. […] ein Problem am Heranreifen war: das Piriformis-Syndrom, das mich bekanntlich bis heute begleitet. Dann der Zehenbruch – und die erneute Trainingspause bis Ende […]

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