Körnli-Pickerei mit dem Coach

Da ist es, das Excel-Sheet der Wahrheit: Coach Ruedi hat die Trainingswochen 5 bis 8 definiert. Und nicht nur das: Im Mail-Begleittext weist er – wie schon abends zuvor am Telefon – darauf hin, dass ich mich an die Tempovorgaben halten soll. Nicht zu viele Körner im Training verbrauchen, ordnet er an. Das heisst in meinem Fall: nicht zu schnell!

Das Marathon-Tempo, das am 13. Oktober in Köln angepeilt werden soll, ist auf Basis der ersten vier Trainingswochen und nach kurzer mündlicher Diskussion gefunden: So irgendwas zwischen 6.10 und 6.20 Min./km müsste eigentlich drin liegen. Mit anderen Worten: Eine Laufzeit unter 4:30 Stunden scheint realistisch, so ich denn die Distanz von läppischen 42,195 km mehr oder weniger gleichmässig drücken kann. Das heisst aber vorerst noch, Kilometer um Kilometer abspulen – oder «Sonntag bleibt Longjoggtag»: Ende dieser Woche 28 Kilometer, in der drauffolgenden deren 30 Kilometer.

Und immer lautet die Devise: Gegen das Laufende an Tempo zulegen.

Pferdemuesli

Sollte ich dennoch in den Wochen 5 bis 8 über die Stränge schlagen und im Hinblick auf die angepeilte Marathon-Bestzeit in Köln zuviele Körner verbrauchen, wurde ich bereits fündig: Das Müesli «Privileg» für Sportpferde kostet gemäss der Webseite www.premium-pferdefutter.de in der 30-kg-Packung läppische 26,97 Euro…


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4 Antworten zu «Körnli-Pickerei mit dem Coach»

  1. […] Unterbruch in trockenen Tüchern. Ein Wettkampf, der – nicht zuletzt dank des ausgeklügelten Trainingsplans des Coaches – über weite Strecken in einen regelrechten Genusslauf ausartet, trotzdem aber  Luft nach oben […]

  2. […] Zehn Jahre ist er bereits alt, der «Swiss Snow Walk & Run», der jeweils Anfang Januar in Arosa über die Bühne geht – und trotzdem ist die gestrige Jubiläums-Austragung 2013 bei strahlendem Sonnenschein und vor dem Start frühlingshaften Temperaturen für mich gleichzeitig auch Premiere. Der Grund ist simpel: Noch nie in einem Januar fühlte ich mich läuferisch derart gut wie heuer, um am Berg und auf Schnee die Laufsaison wettkampfmässig zu eröffnen. Gebucht ist die Strecke über 12 Kilometer mit 320 Höhenmetern, was in den Bündner Bergen bereits mit dem Label «Long Distance Run» versehen wird. Möglich gewesen wäre auch die Halbmarathon-Distanz, doch der Coach hob vor der Anmeldung den Zeigefinger und sprach: «Körner!» […]

  3. […] Abbruch zu reden, ist vielleicht etwas übertrieben – aber ich spürte an jenem Samstagmittag, dass mit den Körnli etwas nicht aufgehen würde. Grund dafür war der Aufstieg hinter dem Bahnhof Mumpf zum Chriesiberg. Er, der «pfyffegraad» […]

  4. […] bleiben haften. Tage. Wochen. Monate. In den vergangenen beiden Laufsaisons: Körner. Seit vergangenem Dienstag: Komfortzone. «Da müssen wir Dich rausbringen», sagte der Coach aka […]

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