Irgendwann im Frühjahr 2022 war Schluss. «F**k Corona: Das Renntier lahmt», hiess der vorletzte Beitrag auf dem damaligen «strohmRUN»-Blog. Am Textende wurde ein Arztbesuch in Aussicht gestellt – bei Publikation noch im Unwissen, dass die Diagnose wenige Tage später «Long Covid» lauten sollte.
Eine Diagnose, die auf erste gesundheitliche Einschränkungen im Dezember 2021 zurückging. Eine Diagnose, die bis Sommer 2025 Gültigkeit haben sollte. Dazwischen Leere, sehr viel Leere. Und sehr früh das Bedürfnis, den Blog über Bord zu werfen. Keine Lust auf Gejammer. Schluss mit lustig.
Delete.
Mit einem ultimativen Tastendruck wurde der damalige, seit 2013 gewachsene Blog-Inhalt ins Daten-Nirvana geschickt. Auch für den Seelenfrieden. Denn statt Ultradistanzen war die gemütliche Spazierrunde ums Haus schon zu viel – die Crashes nach leichtester Reizüberflutung rundeten lange Tage, lange Wochen, lange Monate ab. Verdammt zum Nichtstun.
Datensicherung sei Dank, sind die Texte jetzt wieder da*. Mit neuem Aussehen, unter neuem Titel. Getragen vom gestärkten Bewusstsein (und der damit einhergehenden Dankbarkeit), dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist, entsteht Neues.
Der neue Blog fängt Laufmomente ein. In Textform – und neu auch als Podcast (auf Apple Podcast, Spotify und YouTube)!
Jeden Donnerstag gibt’s künftig persönliche Gespräche über das Laufen – und über das, was dabei im Kopf und im Leben passiert. In persönlichen Gesprächen erzählen Menschen, warum sie laufen, was sie unterwegs erleben und welche Momente sie geprägt haben.
Es geht nicht um Zeiten, Distanzen oder Trainingspläne, sondern um Offenheit, innere Bewegung und diese besonderen Augenblicke, die man draussen findet – oft ganz unerwartet.
Laufmomente richtet sich an alle, die gerne laufen. Und genauso an alle, die gerne zuhören, sich inspirieren lassen oder einfach gute Gespräche mögen – ganz unabhängig davon, ob sie selbst laufen oder nicht.
* Mit Blick auf die Energie für die Zukunft wurde das Textarchiv lediglich importiert, aber keine Aktualisierung der Links vorgenommen. Einige Texte aus den Jahren 2013 bis 2022 sind aber auch mit «Broken Links» noch durchaus lesenswert.









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